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Google-Krieg: Chinesen wollens nicht gewesen sein
« am: 25.01.2010, 01:48:03 »

Weitreichende politische Wellen schlägt der Angriff auf Google und weitere Internet-Firmen mit Hilfe eines neu entdeckten IE-Exploits.



Google wirft der chinesischen Regierung die Urheberschaft an der konzertierten Aktion vor. Peking ist empört: "Offene oder indirekte Beschuldigungen, dass die chinesische Regierung an den Cyber-Attacken beteiligt war, sind ohne Grundlage und zielen darauf ab China zu verunglimpfen", so ein Sprecher des Pekinger Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie.

China selbst sei "das größte Opfer" von Hacker-Angriffen, so der Sprecher. Gleichzeitig erteilte er Google erneut eine Absage bezüglich deren Bestreben, einen freien Suchservice aufzusetzen. Seit Jahren zensiert nicht nur die chinesische Regierung das Internet. Auch Google hat sich dessen schuldig gemacht. Nach den Angriffen hatte der Konzern verkündet, zukünftig alle Suchergebnisse anzeigen zu wollen.

Das Ministerium verteidigt seine politische Zensur indes. "Online-Informationen, die zum Umsturz der Staatsgewalt, Gewalt und Terrorismus aufrufen oder Pornografie beinhalten, sind ausdrücklich verboten", so der Sprecher weiter und stellt damit Regierungskritiker auf eine Stufe mit Kinderschändern.


Stichworte: Google, China, Kinderschänder, Politik, Umsturz
Stichworte: Google  China  Kinderschänder  Politik  Umsturz


Quelle: http://www.finanzen.net

     

Diese News stammt aus dem NewsParadies
Letzte Änderung: 25.01.2010, 18:04:08 von Nordlicht  top
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