Wenn wir die ganze Menschheit auf ein Dorf von 100 Einwohner reduzieren würden, aber auf die Proportionen aller bestehenden Völker achten würden, wäre dieses Dorf folgendermaßen zusammengestellt:
57 Asiaten
21 Europäer
14 Amerikaner (Nord- und Süd-)
8 Afrikaner
52 wären Frauen, 48 wären Männer
70 Schwarze, 30 Weiße
70 nicht-Christen, 30 Christen
89 Heterosexuelle, 11 Homosexuelle
6 Personen würden 59% des gesamten Weltreichtums besitzen und alle 6 Personen kämen aus den USA.
80 hätten keine ausreichenden Wohnverhältnisse
70 wären Analphabeten
50 wären unterernährt
1 würde sterben
2 würden geboren
1 hätte einen PC
1 hätte einen akademischen Abschluss.
Viele Jahrzehnte bekamen wir Wähler ein ums andere Mal zu hören, wie schädlich staatliches Eigentum für das Gemeinwohl sei, denn der Markt würde regeln wozu der Staat nicht fähig währe.
Spätestens die Pleite einiger US-Banken auf Basis von Fehlspekulationen im Immobiliengeschäft belehrte uns alle eines Besseren. Und war die Politik zu Beginn noch bereit Geschenke zu machen, so setzt sich langsam, aber unstet die Erkenntnis durch, dass auch von Seiten der Unternehmen etwas zurück kommen müsse.
So hat die Bundesregierung nun mit dem "Rettungsübernahmegesetz" eine Regelung geschaffen, die die Möglichkeit zur Verstaatlichung beinhaltet. Leider soll dieses Gesetz nur bis Juni gelten und ist wohl zunächst nur auf die Not leidende Hypo Real Estate zugeschnitten, die sich in ruinöser Weise an den US-Spekulationsgeschäften beteiligt hatte. Doch selbst hier sieht sich die Kanzlerin dem gegenwind der Opposition ausgesetzt, zumindest solange diese FDP heißt. Merkel macht jedoch klar, das die Zeit der Geschenke vorbei ist.
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