Titel: Vorschau: Darksiders
Beitrag von: eurogamer am 08.09.2009, 12:04:37
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Krieg und sein RossWusstet ihr, dass Krieg in Darksiders eine gewisseÄhnlichkeit zum veränderten Arthas Menethil aus WarCraft III beziehungsweise World of WarCraft hat? Nein? Gut, dann wisst ihr es jetzt. Überhaupt kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Mannen von Vigil Games einen Teil ihrer Inspirationen - insbesondere der optischen - aus dem Blizzard'schen Fantasy-Universum geschöpft haben. Blauhäutige Kreaturen springen von kruden Holzgerüsten hinab, erinnern dabei an eine Meute von Trollen. Und auch der Held selbst passt, wie schon angedeutet, sehr treffend ins Bild. Dicke Panzerung, dickes Schwert, lange, weiß-gräuliche Haare, leuchtende Augen, leichter Comic-Touch.Obendrein ist Krieg alles andere als zufrieden mit seiner derzeitigen Situation. Krieg war einer der Reiter der Apokalypse und hat selbige zur Realität werden lassen, obwohl das eigentlich noch gar nicht vorgesehen war. Die Folge: Das Ende der Menschheit und die Verbannung von Krieg auf die vernichtete Erde – ohne seine Kräfte. Man hat ihn benutzt, betrogen. Und er setzt alles daran, seine einstige Stellung zurückzuerlangen, dabei ständig begleitet von einem fiesen, manipulierenden Dämon, der in der englischen Originalfassung wieder auf unvergleichliche Art und Weise vom brillianten Mark Hamill (lieh zuletzt dem Joker in Batman: Arkham Asylum seine Stimme) gesprochen. In der deutschen Version setzt man unterdessen weniger auf die Synchronsprecher bekannter Hollywood-Größen. Leider konnten wir hier noch nicht probehören.Dumm für die Feinde, die sich Krieg bei seinem Vorhaben in den Weg stellen und dabei einerseits Bekanntschaft mit der üblen Laune des Recken machen, andererseits aber ebenso sein Schwert zu spüren bekommen. Locker flockig und mit einer relativ einfach zu beherrschenden Steuerung schnetzelt man sich durch anstürmende Gegnerhorden, darunter Untote, Engel oder muskelbepackte Schurken. Je länger er auf einen davon einprügelt, desto schneller kann er ihm den Gnadenstoß verpassen. Dafür stehen zwei Möglichkeiten offen: Entweder schlägt man einfach weiter ganz normal zu oder bedient sich eines Finishing-Moves, der durch einen Tastendruck ausgelöst wird, sobald ein entsprechendes Symbol über dem Kopf des Widersachers auftaucht und man sich in Reichweite befindet. In dem Fall schnappt er sich zum Beispiel eines der Opfer, wirft es in die Luft und zerteilt es mit seinem Schwert. Blut spritzt, Körperteile fliegen. Irgendwelche Quick-Time-Events wird es für solche Situationen übrigens nicht geben. Ein Tastendruck genügt....
Quelle: http://www.eurogamer.de/articles/darksiders-vorschau
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