Titel: Test: WET
Beitrag von: eurogamer am 16.09.2009, 09:04:57
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Verliebt in RubiNicht jeder Titel wird vor dem Release in die Vorschau-Mühle geworfen und anschließend komplett durchgekaut wieder ausgeworfen. Gerade zweimal durfte ich auf den Third-Person-Shooter WET vorab einen Blick werfen. Beide Male die gleichen vier Level mit chinesischen Klongegnern, Steuerungsproblemen und der unfertigen Grafik. Kein Wunder, dass WET trotz seiner netten Ideen einen zwiespältigen Eindruck hinterließ. Einerseits begeisterte die toughe Hauptdarstellerin Rubi durch ihre Kaltschnäuzigkeit, ihr Bewegungsrepertoire und ihren schnoddrigen Humor, andererseits fehlte eindeutig der letzte Schliff, um aus dem Titel einen Hit zu machen.Es blieben viele Fragen offen: Liefert das Action-orientierte Gameplay genug Abwechslung, um acht bis zehn Stunden zu unterhalten? Wird die Story dem abgedrehten Szenario gerecht? Wie steuern sich die komplexen Bewegungsabläufe und nerven die Quick-Time-Events, die sich durch das gesamte Spiel ziehen? Erst die Vollversion konnte die passenden Antworten, einige negative und positive Überraschungen liefern.Gleich vorweg ein dickes Lob an Artificial Mind&Movement: WET auf Grind House zu trimmen, war eine erstklassige Idee. Insbesondere die etwas in die Jahre gekommene Technik profitiert von den Grissel-Filtern, Filmriss-Effekten undüberdrehten Werbevideos. Die Polygon-Armut einiger Akteure und Objekte fällt so kaum ins Gewicht und sorgt von der ersten Minute an für jede Menge Trash-Atmosphäre. Ein Quantensprung gegenüber der ersten Präsentation.... Quelle: http://www.eurogamer.de/articles/wet-test