Titel: Weiter so! - Money for nothing... Beitrag von: hell am 17.10.2008, 10:19:19
Hier werden Zocker, also Abhängige (vgl. Spielsucht (http://de.wikipedia.org/wiki/Spielsucht)) mit Drogen versorgt. Hier wird das privatwirtschaftliche Risiko, nämlich das des Konkurs, einfach ausgeschaltet. Und wofür? Für lau! Mit welcher Berechtigung darf eine Bank Zinsen verlangen, wenn das unternehmerische Risiko der Kreditnehmer trägt? Absurdistan, möchte man schreien, denn die viel beschworene "Aufrecht Erhaltung des Bankverkehrs" ist nichts weiter als eine Luftblase. Schließlich bedarf es dazu nur einer Zentralbank und die ist weit von der Pleite entfernt. Was hier passiert ist eine Status-Quo-Sicherung, ein "weiter so!" mit der Zockerei. Ein "weiter so!" mit Direktbanken und damit Personalabbau. Ein "weiter so" mit der Selbstbedienung in der Manageretage. Oder ist das alles ganz anders? Oder ist es etwa so, dass all das Geld, was seit Jahren fleißige Rentner und solche, die es werden wollen weltweit in Fonds usw. angelegt haben um hier wiederum Arbeitsplätze zu streichen, weg ist, wenn die zugehörigen Banken pleite sind? Ist es etwa so, dass Politik eine zweite, globale T-Aktie nicht überleben würde? Ist es so, das Merkel & Co. selbst viel zu viel an solchen Papieren haben um sich nun die Butter vom Brot nehmen zu lassen? Koste es, was es wolle? Ist es etwa reinster Eigennutz, der da aus Berlin herüberschwappt? Verpackt in heeren Worten, die doch keinen Sinn ergeben? Ich weis jetzt auf jeden Fall, dass ich keine Bank werde gründen dürfen. Denn dafür fehlt mir dann doch das "Kleingeld"... Stichworte: Bankenhilfe, Deutschland, Bankenkrise, Gregor Gysi, Bundestag Bildquelle: http://www.kunstsam.de [web20] Newsparadies | Impressum | Datenschutz | Powered by SMF 1.0.7.
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