Campbell mußte bei der Markteinführung seiner Suppenkonzentrate in England Verluste von 30 Mio. USD hinnehmen. Der Grund: Niemand klärte den Verbraucher darüber auf, daß es sich um ein Konzentrat handle, zu dem man Wasser hinzufügen müsse. Deshalb hielten die meisten Briten solch kleine Dosen mit Suppe einfach für zu teuer...
Es gibt wenig, was die Stiftung Warentest bei ihrer Studie nicht zu wünschen gefunden hätte.
Es fehlte an Aufklärung, an Protokollen, an Sachkenntnis, eigentlich an fast allem, so die Tester. Die Banken arbeiteten auf "jämmerlichem Niveau". Jedes vierte Geldinstitut viel durch. Das Ergebnis ist noch schelchter als das im Vorjahr.
Die Anlageberatung in deutschen Kreditinstituten ist durchweg katastrophal. Sechs der getestteten 21 Geldinstitute erhielten einen "mangelhaft" von den Testern. Keines ein "gut" oder "sehr gut". Besonders schlecht waren die Hypovereinsbank, die Postbank, die BW Bank, die Targo Bank, die Nassauische Sparkasse sowie die Volksbank Mittelhessen. Mit einem "befriedigend" bildeten die Hamburger Sparkasse und die Kreissparkasse Köln die Spitze des Feldes.
Warentest rät allen potentiellen Anlagewilligen, auf jeden Fall mehrere Meinungen einzuholen und auf Gesprächsprotokolle und deren Aushändigung zu bestehen. Der Berater ist hierzu gesetzlich verpflichtet.
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