„Etwas Sinnlichkeit und Parteilichkeit für den Freund scheint mir zur Freundschaft in dieser Welt zu gehören. Denn wolltest du an ihm nur die wirklch ehr- und liebenswürdigen Eigenschaften ehren und lieben, wofür wärst du dann sein Freund; das soll ja jeder unparteiische Mensch tun. Nein, du mußt deinen Freund mit allem, was an ihm ist, in deinen Arm und deinen Schutz nehmen.”
Josef Ackermann hat auch seinen Stolz und vor allem will er sich nicht in die Karten schauen lassen. Daher lehnbt er als Chef der Deutschen Bank das Rettungspaket der Bundesregierung ab.
Vor allem US-Geldinstitute waren in den letzten Tagen in die Schlagzeilen geraten, weil sie mit sich mit Milliarden an US-Steuergeldern hatten helfen lassen und diese nun als Gewinne ausschütteten. In Deutschland sind den obersten bankern aber offenbar bereits die laschen Kontrollen, die die Bundesregierung bei Bürgschaftsübernahme zur Vorrausetzung macht zu viel. Und so schlecht scheint es zumindest der Deutschen Bank nicht zu gehen.
Zickig zeigte sich ob der Ablehnung des Vorangeklagten Ackermanns die Bundesregierung mit Angela Merkel an der Spitze. Die Deutsche Bank selbst hätte zunächst stark mit am Paket geschnürt und wolle es nun nicht mehr.
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