Wenn wir die ganze Menschheit auf ein Dorf von 100 Einwohner reduzieren würden, aber auf die Proportionen aller bestehenden Völker achten würden, wäre dieses Dorf folgendermaßen zusammengestellt:
57 Asiaten
21 Europäer
14 Amerikaner (Nord- und Süd-)
8 Afrikaner
52 wären Frauen, 48 wären Männer
70 Schwarze, 30 Weiße
70 nicht-Christen, 30 Christen
89 Heterosexuelle, 11 Homosexuelle
6 Personen würden 59% des gesamten Weltreichtums besitzen und alle 6 Personen kämen aus den USA.
80 hätten keine ausreichenden Wohnverhältnisse
70 wären Analphabeten
50 wären unterernährt
1 würde sterben
2 würden geboren
1 hätte einen PC
1 hätte einen akademischen Abschluss.
Zitat der Woche: "Griechen fahren mit Fiat auf einen Mercedes zu"
« am: 13.02.2015, 10:08:39 »
Analogien sind immer doof. Immer? Nein, Lars P. Feld von der Uni Freiburg hat es verstanden, mit wenig Aufwand einen angeblich komplexen Vorgang auf den Punkt zu bringen. Ob er das wirklich wollte?
Sicher, das Bild ist eindeutig. Oder?
Oder ist es besser als eindeutig? Denn, was passiert eigentlich mit dem "Stern", wenn er am besten frontal getroffen wird?
Klar, vielleicht überleben die Insassen, aber ganz ohne Schaden wird es nicht abgehen und bei dem Schrottpotenzial ist der wirtschaftliche Totalschaden vorprogrammiert. Nicht nur beim Fiat, auch beim Mercedes...
Und genau das macht diese Analogie so wertvoll. Nein, die EU wird nach einem Grexit nicht ohne weiteres zur Tagesordnung übergehen können. Und wie kaputt nun die Griechische Wirtschaft ist, dürfte inzwischen wohl egal sein.
Somit machen die Griechen also alles richtig: Viel verlieren können sie nicht und die EU ist keine Zukunft für Griechenland. Wir können uns also überlegen, ob wir lieber ein Ende mit Schrecken oder einen Schrecken ohne Ende wollen.
Stichworte: Griechen, Grexit, Fiat, Mercedes Stichworte: Griechen Grexit Fiat Mercedes
Irre ist menschlich! An mia hätt der Freud sei Freud g'habt! Wer Autovision hat, sollte zum Arzt gehen. Neque porro quisquam est, qui dolorem ipsum, quia dolor sit, amet, consectetur, adipisci velit
Wir befinden uns im Feuilleton und wenn die Herren bei Daimler jetzt mit den Russen um Absatzchancen dealen müssen ist das schon eine News, oder?
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