Als Coca-Cola in den 20er Jahren die berühmte braune Limonade auf den chinesischen Markt brachte, verwendete der Konzern nur wenig Zeit auf die komplexen linguistischen und kulturellen Aspekte der Namensforschung. Coca-Cola klang im chinesischen etwa wie Kou-ke-kou-la, was je nach Dialekt "Ein durstiger Mund und ein Mund voller Kerzenwachs" oder "ein weibliches Pferd, mit Kerzenwachs gefüllt" bedeutete. Coca-Cola bewies jedoch Lernfähigkeit und änderte die phonetische Übersetzung in Ke-kou-ke-le, was immer noch nach Coca-Cola klingt, aber nun "schmackhaft und glücklich" bedeutet.
Wer geglaubt hatte, dass Deutschland ein Problem mit Ausländer- und Fremdenfeindlichkeit hätte, der sieht sich in diesen Tagen eines besseren belehrt. Südafrikas Metropole Johannesburg versinkt in den Fluten der Gewalt. Bereits zwei Menschen haben die fremdenfeindlichen Ausschreitungen nicht überlebt. Rund 100 Wohnungen sind zerstört.
Im Parlament werden inzwischen Rufe nach dem Militär laut, da die Polizei die Lage wohl nicht mehr in den Griff bekäme. Angegriffene Einwanderer werden für Arbeitsplatzabbau und Kriminalität verantwortlich gemacht. Die Ausschreitungen gehen inzwischen in die vierte Nacht.
Schrecklich sowas. Ich wünschte ich könnte einmal in den Nachrichten lesen: Es gibt nichts negatives zu berichten, denn alle verstehen sich egal welche Hautfarbe