„Im November 2000 kaufte Mr. Grazinski ein brandneues Motor Home der Marke Winnebago von 10 m Länge. Als er nach erfolgtem Kauf des Vehikels auf der Heimfahrt war, beschleunigte er auf der Autobahn auf 110 km/h und verließ den Fahrersitz, um sich hinten in der Kabine einen Kaffee zuzubereiten. Natürlich geriet das Motor Home über den Straßenrand hinaus und drehte sich mehrere Male um sich selbst. Mr Grazinski verklagte Winnebago, da die Firma in der Betriebsanleitung des Fahrzeuges nicht ausdrücklich darauf verwiesen hatte, man dürfe während der Fahrt das Steuer nicht verlassen, um sich einen Kaffee zuzubereiten. Er erhielt 175 Mio. Dollar zugesprochen zuzüglich eines neuen Motor Home (Winnebago brachte daraufhin eine solche Ergänzung in ihre Betriebsanleitung ein, für den Fall, dass weitere Idioten ihre Fahrzeuge erwerben sollten...)..!”
Wunder heilen schützt vor Strafe nicht - auch nicht in Russland
« am: 07.07.2008, 22:11:08 »
Ganze elf Jahre hat ein Gericht in Moskau den dort wohl bekannten selbst ernannten Wunderheiler Grigori Grabowoi aufgebrummt.
Grund war nicht nur die Scharlatanerie, mit der der Angeklagte seinen Mitmenschen das sauer verdiente Geld aus den taschen gezogen hatte. Dieser trieb es mit dem versprechen, tote kinder wieder zum Leben erwecken zu können so weit, dass sich hunderte von Elternpaaren in psychologische Behandlung begeben mussten.
Betrüger Grabowoi hatte sich die Hinterbliebenen des Geiseldramas von Beslan 2004 vorgenommen und pro Totem bis zu 1.300 Euro abkassiert.
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