„1. Januar 2000: Ein Volksgericht in Texas spricht Kathleen Robertson 780.000 Dollar zu, weil sie sich einen Knöchel verstaucht hatte, als sie über ein kleines Kind stolperte, welches in den Gängen eines Supermarktes herumrannte. Die Eigentümer des Supermarktes waren sehr erstaunt über den Gerichtsentscheid, handelte es sich beim betreffenden Kind um jenes der Mrs. Robertson...!”
Offensichtlich haben wir es mit Engpässen bei der Versorgung mit Impfstoffen für Babys vor allem gegen Keuchhusten und Hepatitis B zu tun.
Experten warnen derzeit vor den Folgen der Verknappung. Grund dafür ist vor allem der Status als Alleinhersteller, den Glaxosmithkline inne hält. Nur dieses Unternehmen stellt den gebräuchlichen 6-fach-Impfstoff her, der Säuglingen üblicherweise in der achten Woche verabreicht wird. Auch die Politik ist gefordert, diesen zustand sofort zu beenden und im Zweifel zwangsweise Produktionsalternativen zu schaffen.
"Keuchhusten bei Säuglingen kann lebensgefährlich sein, und eine HIB-Infektion kann zu Kehlkopfentzündung oder Hirnhautentzündung führen, die beide den Tod bedeuten können ... Es gibt keinen Einzel-Impfstoff gegen Keuchhusten oder eine HIB- Infektion. Entsprechende Meldung sind falsch." So Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte.