"Stop Killing Games" ' zwischen Verbraucherschutz und dem Pile of Shame
« am: 22.04.2026, 16:18:55 »
Man muss Ross Scott und seiner Initiative „Stop Killing Games“ dankbar sein. Nicht nur, weil sie den Finger in eine Wunde legen, die seit Jahren vor sich hin eitert, sondern weil sie es geschafft haben, das Thema bis ins Europäische Parlament zu peitschen. Es geht um die fundamentale Frage, ob wir eigentlich noch Kunden sind oder nur noch geduldete Melkkühe im digitalen Gehege von Electronic Arts, Ubisoft und Konsorten. Die Empörung ist groß und sie ist berechtigt. Es ist eine bodenlose Frechheit, wenn Konzerne, die ihre Gewinne in schwindelerregenden Milliardenhöhen bilanzieren, den Stecker ziehen, nur weil die Serverkosten für ein drei Jahre altes Spiel die nächste Vorstandsboni um ein paar Cent schmälern könnten. Mehr