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Thema: Piraten? ... Eine subjektive Betrachtung  (Gelesen 20845 mal) Drucken
Nordlicht
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« Antwort #25 am: 07.10.2009, 19:28:36 »
hell vielleicht - ich würd mal sagen du wählst grüne Augenzwinkern
jetzt mal scherz beiseite. mit denen konntest du ja nix mehr anfangen. vielleicht mittlerweile ja linke oder rechte...
aber deine Beweggründe verschließen sich mir ziemlich...
Letzte Änderung: 07.10.2009, 19:30:30 von Nordlicht  top
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hell

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« Antwort #26 am: 08.10.2009, 01:45:31 »
Augen rollen Sad traurig *schnüff* Cry *Taschentuch geb*

Bin ich wirklich schon soweit gesunken, das man mir DAS zutraut ??
na bestümmt *lol*
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hell

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« Antwort #27 am: 08.10.2009, 01:46:27 »
hell vielleicht - ich würd mal sagen du wählst grüne Augenzwinkern
jetzt mal scherz beiseite. mit denen konntest du ja nix mehr anfangen. vielleicht mittlerweile ja linke oder rechte...
aber deine Beweggründe verschließen sich mir ziemlich...
och, meine Beweggründe sind ziemlich klar: ich habe Piraten gewählt...
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Micha

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« Antwort #28 am: 08.10.2009, 12:30:06 »
Na gut, dann mache ich hier mal mein Outing ...

Seit "Ewigkeiten" *Ungültig* Wähler , hätte ich diesesmal (wenn nicht eine plötzliche Abwesenheit vom Wahlort eingetreten wäre) die Linke gewählt.

Im Prinzip halte ich es eher damit, daß ich mir sage:

Solange sich nicht ALLE Parteien an einen Tisch setzen, und wirklich was am "Elend" dieser Welt ändern, solange bin ich meine eigene Partei. (Das ist aber wirklich nur sehr grob ausgedrückt)

Mit den "Grünen", das hat vielfältige Gründe, aber um nur ein Beispiel anzuführen:

Es ging um Tierschutz .... und da kommt die Aussage: "Das geht uns nichts an, wir sind eine Umweltpartei".. (sic!)  und das eine Jutta von Ditfurth (schon ein "Aushängeschild") ihr Auto in der Stadt mit laufendem Motor stehen läßt, und irgendwelche Besuche/Besorgungen tätigt, fand ich auch nicht sonderlich überzeugend...

Wie gesagt, es gab da so einiges, was mir nicht wirklich zugesagt hat. Und die "Systemanpassung" hat es für mich auch nicht gebracht.

Ich komme einfach aus dieser Ecke...: http://de.wikipedia.org/wiki/Sponti

Nebenbei, habe ich mich damals auch in der "Rolle" der "gesunden Kritik" der Linken verstanden, was auch recht lehreich war....

Kleine Anekdote:

Frankfurt, Kirchenbesetzung -> gegen Atomkraft.

Packe meine Klampfe aus, und fange an zu Trällern :  © by Micha

"Ihr Mittlern und ihr Linken
bei euch fängts an zu stinken.

Ihr seid nicht besser als die anderen, wenn die Menschlichkeit vergeht
ihr seid nicht besser als die anderen, wenn ihr nach Größe strebt.

Ihr seid blind,blind am Kämpfen
am Kämpfen für ein Ziel,
doch habt ihr eins vergessen...
daß, was man eigentlich will...."

Wie auch immer... notgedrungen, durfte ich in Anbetracht der körperlichen Gewalt, die reichlich auf mich zukam mehr als schnell das Feld räumen..

An dieser Stelle möchte ich den Spruch: "Intolleranz, kann ich nicht tollerieren" ins politische Schlachtfeld führen.

Tja... und auch Piraten (ich sage jetzt nicht DIE Piraten) neigen dazu (in einem anderen Forum so geschehen) ...kritische Anmerkungen "Wegzudrücken", ohne auch nur ansatzweise darauf einzugehen, oder mich eines besseren zu belehren, solange, kann ich auch nicht mit denen.

Also bleibe ich am besten mal wieder für mich, und überlege, ob ich im Rentenalter, wenn die Zeit es zuläßt vielleicht noch eine eigene Partei gründe...   Ich versteck mich!

" Die Unterdrückten der Gegenwart sind die Unterdrücker der Zukunft."
 
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holp
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« Antwort #29 am: 08.10.2009, 18:21:47 »
Augen rollen Sad traurig *schnüff* Cry *Taschentuch geb*

Bin ich wirklich schon soweit gesunken, das man mir DAS zutraut ??

Du magst die Piraten nicht, du hast was gegen die FDP - du kannst die CDU in die Tonne treten, die SPD ist eine einzige Lachnummer, und die Linken sind (sry wenn das hier jetzt jemanden trifft) einfach nur ein Haufen Idioten. Oder zumindest sollten die alle mal gemeinsam das Wort "Realismus" im Duden nachschlagen. Bleiben natürlich noch so tolle Parteien wie NPD (neben ideologischen Kleinigkeiten die mir diese Partei unsympathisch machen: 500€ Kindergeld, "Gehalt" für alle Hausfrauen durch den Staat, etc.) oder die Bibeltreue Christenpartei.

Hach, gerade jetzt erst gelesen dass du die Linken gewählt hast, nachdem ich derart über sie hergezogen bin...
Lass ich aber stehen. Natürlich, Micha, ist die Perversion die der Kapitalismus erreicht hat einfach nur noch - na ja, man kanns eig nicht mehr in Worte fassen.
Trotzdem sind die Linken Fantasten und Sprücheklopfer die für mich - wie die NPD - irgendwelche populären Phrasen und Vorschläge bringen.
Das geht ganz gut solange man in der Opposition sitzt, aber wenn sie dann mal in der Regierungsverantwortung sind und anfangen wollen die "Reichen" deftigst zu besteuern werden sie auf einmal feststellen dass die "Reichen" dann einfach aus Deutschland abhauen werden Augenzwinkern
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« Antwort #30 am: 08.10.2009, 21:36:01 »
och solange sie ihr geld hier lassen dürfen sie gehen
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holp
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« Antwort #31 am: 08.10.2009, 22:09:14 »
Klar. Deutschland ist aufgrund seines GG auch dazu berechtigt Leute zu enteignen die das Land verlassen wollen Augenzwinkern
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Nordlicht
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« Antwort #32 am: 08.10.2009, 23:16:34 »
na, micha, sonst wähl doch demnächst einfach die "RRP" (Rentnerinnen und Rentner Partei)... die kümmert sich in erster Linie um angemessene Renten für alle und den Rest des Parteiprogramms weiß ich nicht mehr aber sie waren sehr nett  Cheesy
Oder wie wärs mit der Tierschutzpartei? Die kümmern sich garantiert auch um Tierschutz...
Nur so als Vorschlag. DIe Linken können gut ins Horn blasen, haben davon (dem Tuten und Blasen) keine Ahnung... in erster Linie ärgern sie die anderen großen Parteien mit ihren absurden Vorschlägen. DAs beste Beispiel waren zwei Wahlplakete der Linken, die direkt nebeneinander hingen: auf dem einen stand "Reichtum besteuern" und auf dem anderen "Reichtum für alle!". SOmit ist also klar, wie sie das ganze finanzieren wollen. Zuerst müssen wir alle reich werden und dann ziehen sie uns das Geld durch Steuern wieder ausder Tasche...  frech
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Micha

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« Antwort #33 am: 09.10.2009, 11:08:46 »
@ holp: Ich HÄTTE die Linke gewählt... aber auch nur, weil meine PARTEI nicht zur Wahl zugelassen wurde.. peinlich

Nicht das ich wirklich was für die Linke übrig hätte, aber so aus Jux und Dollerei und Opportunismus.

Und was die Finanzierbarkeit einiger Sachen angeht, sehe ich auch kein Problem, wie man sieht, ist in diesem Land ALLES finanzierbar..und wenn die Reichen auswandern, umso besser, dann brauchen wir die wenigstens nicht mehr zu bezahlen.

Und was die Politik im Allgemeinen angeht, so kann ich Niemanden aber auch wirklich Niemanden  auch nur annähernd mehr ernst nehmen, weil keiner von denen auch nur irgendwas zu sagen hat...  An der Macht, sitzen andere.

@ Nordlicht:
Zitat
aber sie waren sehr nett 

Das ist schön    (Aber, ich mag auch keinen Kuchen  peinlich )

Und wie "wild" mich die Politik nun wirklich noch interessiert, sieht man daran, das ich erst nach meiner Heimkehr aus dem Urlaub mitbekommen habe, was hier gewählt wurde.

Als informationsquellen, hätten völlig das italienische Fernsehen und die deutschen Zeitungen gereicht.

Und bei den nächsten Wahlen, werde ich mein Kreuzchen wieder bei *Ungültig* machen.
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holp
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« Antwort #34 am: 09.10.2009, 15:08:19 »
Ahh... Micha... du machst es dir da leider zu einfach... nimm mir das nicht böse - denn ich glaube in vielen Sachen haben wir sehr ähnliche Ansichten.
Je mehr ich mich politisch und wirtschaftlich interessiere, desto mehr werde ich ein Gegner von dem jetzigen System. Und zwar massiv.
Das Dumme ist nur: diese Welt hat keinen Reset-Knopf.

Na ja, worauf ich eig. hinauswollte: es ist nicht alles finanzierbar. Von mir aus : es wäre alles finanzierbar.
Würde man einige Systemfehler beheben und endlich mal eine internationale verantwortungsvolle Politik fahren
die im Interesse der "Menschheit" steht, und nicht in einer Schicht die sich von 0,01 bis 1% der Weltbevölkerung erstreckt.

Nur - da schwingt dann gleich wieder eine ziemliche Scheinheiligkeit mit. Die meisten "Linken" die in Deutschland gegen die Manager oÄ hetzen
sehen sich wohl aus Ausgebeutete an, denen es nicht mehr länger möglich ist durch ihre Arbeit entsprechend Geld zu verdienen dass sie vlt eine Familie gründen können, sich Autos, Urlaub und all die Annehmlichkeiten des Lebens leisten können. Finanzieller Wohlstand, das wichtigste für uns überhaupt. Dabei übersehen sie, dass - so vor kurzem gehört - über 50% der Weltbevölkerung mit weniger als 2 Dollar pro Tag leben. Das sind 60 Dollar pro Monat, vlt 40€ pro Monat? Ein lächerlicher Betrag in Deutschland.
Würde man also die Forderungen der Linken konsequent vollziehen - "Reichtum für alle" - würde das für Industriestaaten wie uns bedeuten dass jeder auf einmal weniger als HartzIV bekommen täte und wohl unterhalb des Existenzminimum wäre. Und soviel "Gerechtigkeit" und "Fairness" will dann auf einmal doch wieder niemand.

Also - Fairness schon, aber bitte nur soweit sie meinen egoistischen materiellen Bestrebungen hilft - sollen die Leute in Entwicklungsländern weiterhin krepieren und in Slums leben? Ich weiß dass ich hier provoziere, aber zu Recht. Natürlich ist da ein gewisser Unterschied zwischen Millionenabfindungen dafür dass man Arbeitsplätze vernichtet und dem Wunsch seine Familie ernähren zu können, aber letztlich pocht jeder nur auf seinen eigenen Vorteil - und orientiert sich politisch dann so, wie es dem taugt. Ich fürchte, wahren Idealismus werden wir im politischen Bereich verdammt selten finden.


Und dummerweise ist es auch so, dass es neben den Leuten die sich auf Kosten der Allgemeinheit die Taschen voll stopfen auch wirklich "Leistungsträger" gibt. Ob ich da die Meinung der FDP teile ist zwar fraglich, aber das Grundprinzip steht - und ist auch Grundlage des Kaptalismus. Und ohne das Leistungsprinzip funktioniert es auch nicht. Das Problem ist nur dass wir momentan einen entarteten Kapitalismus haben mit grenzenlosen Egoismus, Habgier, Postengeschachere etc. ... Ihr kennt das Lied.


Letzte Änderung: 09.10.2009, 15:11:41 von holp  top
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« Antwort #35 am: 09.10.2009, 19:15:10 »
mir behagen solche Vergleiche wie: für 2 Dollar am Tag nicht...
Mal ein praktisches Beispiel: Vor 5 Jahren lag der Durchschnittsverdienst in Lettland bei unter 200 Lat, rund 300 Euro.
Die meisten Menschen hatten einen Job, der sie ernährte, erstaunlich viele eine Eigentumswohnung - ok, nur Platte, aber ein eigenes Dach über dem Kopf - und gut ein Drittel der Familien auch ein Auto.
Lebensmittel, Klamotten und Wohnen waren von 200 Lat finanzierbar und es blieb auch etwas übrig.

Dann kam die EU, viele wanderten aus und heute liegt der Durchschnittsverdienst bei 500 Lat (750 Euro). Viele haben keine EIgentumswohnungen mehr, weil Häuser von Baugesellschaften aufgekauft worden waren. Dafür wurden unmengen von kleinen Einfamilienhäusern gebaut, die nun leer stehen, weil keiner sie sich leisten kann. Die Menschen wohnen nach wie vor in der alten Platte, müssen aber nun Miete zahlen. Doch reichen die 750 Euro nicht für eine Familie zum Leben, weil mit der EU die Preise ordentlich angezogen haben, sodaß Kriminalität um sich greift und eine Reihe von menschen gar aus ihren Wohnungen geflogen sind. Inzwischen leben sie in Laubenpiperkolonien in Holzhüten direkt am Meer bei -20° im Winter. Und das war der Stand bevor in den USA die Häuserblase zusammenbrach...

Du siehst also: es kommt nicht drauf an, was ein verdienst in Dollar ist sondern was man sich dafür kaufen kann. Deutschland ist eines der Länder, welches in den letzten 20 Jahren mit am meisten in Sachen Wohlstand und vor allem wirtschaftliche Sicherheit verloren hat. Auswandern ist nach wie vor Volkssport und sozialer angelegte Gesellschaften sind nach wie vor weltwirtschaftlich erfolgreicher.

Für mich sind "Reichtum besteuern" und "Reichtum für alle" keine Gegensätze. Wer "mit seiner Hände Arbeit" im Rahmen der Gesellschaft eine sinnvolle Tätigkeit ausführt, soll dafür mit einem guten Leben belohnt werden.

Den Reset-Knopf gibts zumindest für einzelne Staaten übrigens durchaus. Eine schlichte Neugründung mit gleichzeitiger Ablehnung aller Schulden genügt. OK, dafür muß man zusätzlich alle Panzer an die grenzen stellen ums durchzusetzen aber im Endeffekt ist geld Schall und Rauch,.
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« Antwort #36 am: 09.10.2009, 21:44:17 »
OK. Gut - den Resetknopf gibt es. Aber niemand da der ihn drücken kann / würde Augenzwinkern
Ich sehe langfristig auch keine Alternative als die Staatsschulden zu erlassen. Nur über die Staatsschulden verdient man sich dumm und deppert (während wir es zahlen dürfen) - und diejenigen die was zu sagen haben sind dummerweise auch gleichzeitig die, welche am Erhalt des Status quo interessiert sind.

Natürlich hast du recht hell, Lebensunterhaltkosten schwanken sehr krass. Aber trotzdem bleibt die Aussage die selbe. Würden wir für alle Menschen weltweit ungefähr den selben Lebensstandart ermöglichen, dann läge dieser sehr, sehr weit unter dem was wir Deutsche für "angemessen" halten.
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« Antwort #37 am: 10.10.2009, 12:39:26 »
Zitat
mit weniger als 2 Dollar pro Tag leben. Das sind 60 Dollar pro Monat, vlt 40€ pro Monat? Ein lächerlicher Betrag in Deutschland.

Weißte, ich kenne beide Seiten der Medaille  von  8000 DM Netto/Monat plus Firmenwagen auf 70! DM im Monat, von denen ich mich und meinen Hund ernähren mußte. (Und das ca. 2 Jahre lang)

Von 2000 DM am Wochenende auf den Kopp kloppen, bis nachts Supermarktmülltonnen durchwühlen, auf Äckern und in Gärten abstauben, was das Zeug hergibt. Auf dem Boden rumkriechen und dem Hund zugeworfene Wurst klauen  (Kann an dieser Stelle absolut ruhigen Gewissens behaupten, das er der einzige war, der keinen Hunger leiden mußte!!), kenne ich den Weg.

Und: Heutzutage, geht es mir wieder so gut, daß es fast schon wieder beängstigend ist... Nicht das ich sonderlich viel Geld hätte, aber ich habe gelernt, mit dem bißchen was ich habe dermaßen umzugehen,  (Das erstaunliche ist, das mir das mit dem €uro weitaus besser gelingt als mit der DM !!), daß eigentlich keine Wünsche offen bleiben.

Alles, was in der "Siwilisierten" Welt passiert, ist außschließlich Jammern auf allerhöchstem Niveau, und zwar so hoch, das schon keiner mehr drankommt.
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« Antwort #38 am: 10.10.2009, 16:31:59 »

Und: Heutzutage, geht es mir wieder so gut, daß es fast schon wieder beängstigend ist... Nicht das ich sonderlich viel Geld hätte, aber ich habe gelernt, mit dem bißchen was ich habe dermaßen umzugehen,  (Das erstaunliche ist, das mir das mit dem €uro weitaus besser gelingt als mit der DM !!), daß eigentlich keine Wünsche offen bleiben.

Na, das würde mich dann aber doch schon interessieren worin da das Geheimnis besteht?
Sehe mit dem Studium eine finanziell nicht allzu rosige Zeit auf mich zukommen.
Es gibt eben die absoluten Notwendigkeiten die du zum Leben brauchst, und wenn du noch Hobbys
hast und dir ab und zu auchn bisschen Komfort leisten willst - kostet das nochmal schön extra.

Bzw, ziemlich krasse Lebenserfahrung. Ich hoffe die Arbeitslosigkeit bleibt mir im Leben erspart.
Wobei ... solange du nicht gerade in einem Beruf warst wo du nicht sozialversichert bist zB selbstständig,
verstehe ich nicht wie man binnen 2 Jahren einen derartigen Absturz erleiden kann.
Und wenn man den klugscheißermodus anstellt könnte man auch sagen dass du statt 2000 DM pro WE
zu verbraten vlt die eine oder andere Mark auf die Seite hättest legen sollen Cheesy

Aber Respekt dafür dass du es nach 2 Jahren aus dem Sumpf wieder rausgeschafft hast
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« Antwort #39 am: 11.10.2009, 06:42:07 »
na vielleicht hat Micha ja im Laufe der Jahre an Erfahrung gewonnen?

Und was den lebensstandard betrifft, so handelt es sich nicht selten um einen kulturellen Aspekt. Täusche Dich nicht, gerade in den den Ländern der zweiten und Dritten Welt existiert eine so reiche Oberkaste, dass das Elend vieler Armer aufgewogen wird - zumindest im Durchschnitt -. Deutschland ist auf dem gleichen Weg
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« Antwort #40 am: 15.09.2013, 20:08:00 »
Aufgrund der anstehenden Wahl, mag ich mal *Puschen*

*Singt* . "Vöögler hört die Banale; .. auf zum letzten Geschlecht"


.... Wer hier das Original rezitiert, darf mich in Zukunft "Micha" nennen  Augenzwinkern
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« Antwort #41 am: 30.09.2013, 11:01:02 »
Naja, nach dem Ergebnis...

Es ist schade, dass die 5%-Hürde eine effektive Steuerung der Politik durch Funktionsparteien so einschränkt.
Obwohl: Eigentlich isses schade, dass man nur eine Zweitstimme hat.
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