„Wie zu Protokoll gegeben, wurden die vier Jugendlichen in einem unbeleuchteten Gäßchen von einer unbekannten älteren Frau angehalten, die über ihre kleine Rente jammerte und um einen Betrag für alkoholische Getränke bat. Da die vier Jugendlichen den Betrag nicht aufbringen konnten, wurden sie von der Unbekannten angegriffen und brutal zusammengeschlagen. Nach der Frau wird gefahndet.”
Rico Dibrivell lebt. Zwei Wochen verbrachte er in den Trümmern eines zusammengebrochenen Hauses in Port-au-Prince
US-Soldaten zogen den 35-Jährigen aus den Trümmern und legten ihn zunächst auf eine Bahre. Noch ist unklar, ob ihn bereits das erste Beben in Haiti zwischen den Trümmern festhielt, da das fragliche Haus mehrfach untersucht worden war. Er und seine Familie jedoch bestätigen seine Abwesenheit für volle zwei Wochen.
Dibrivell war ernsthaft dehydriert und hatte sich ein Bein gebrochen, überlebte aber ansonsten ohne ernsthafe Verletzungen: "Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Er wird durchkommen", so Militärmediziner Andrew Pourak.