67,2 Prozent der Deutschen wollen vor Inkrafttreten der Gesundheitsreform noch einmal ordentlich krankwerden, zwei Drittel von ihnen sogar chronisch. Das ergab eine Umfrage des Infas-Instituts in Zusammenarbeit mit RTL. Um vielleicht ein letztes Mal in Frieden das Bett hüten zu können, würden sich die meisten Deutschen für eine der vielen "Kinderkrankheiten" entscheiden, dicht gefolgt von den populären "Zivilisations-", "Wohlstands-" und "Erbkrankheiten". Derzeit unbeliebt sind hingegen "Infektions-", "Mangel-" und "Geisteskrankheiten" - die überwältigende Mehrheit der Befragten gab an, sie sich für die Zeit nach dem endgültigen Inkrafttreten der Reform aufzusparen.”
Sie wollte Ministerpräsidentin werden - nun scheitert sie wohl am eigenen Personal.
Hessen und kein Ende in Sicht - oder doch? Dass eine neue Regierung zu bilden in diesem Bundesland nicht einfach ist, wurde schon öfter unter Beweis gestellt. Auch dieses Mal nahmen die Irrungen und Wirrungen erstmal kein Ende. Nun droht das endgültige Aus für Andrea Ypsilanti, ihres Zeichens Wortbrecherin der hessischen SPD, und ihre Ambitionen, Ministerpräsidentin zu werden.
Diesmal sind es ausgerechnet Genossen die ihr in den Rücken fallen. Ganze vier wollen laut dem Hessischen Rundfunk die Fraktion verlassen, unter ihnen auch Ypsilantis Kontrahent beim Gerangel um die Position des Spitzenkandidaten für die doch ziemlich begehrte Ministerpräsidentschaft, Jürgen Walter.
Ob dieser sich nun für seine Niederlage gegen Ypsilanti rächen wollte, sei dahingestellt. Zuletzt hatte er aktiv an den Bündnisplänen mitgearbeitet. Von den vier "Abweichlern" kam in erster Linie Kritik an der Möglichkeit einer rot-grünen Minderheitregierung sowie an dem mit den Grünen ausgehandelten Koalitionsvertrag. Der Rest der Hessen-SPD steht aber geschlossen hinter Ypsilanti.
Stichworte: Ypsilanti, versagt, aus der Traum, Abweichler Stichworte: Ypsilanti versagt aus der Traum Abweichler