Die Mißachtung regionaler Gepflogenheiten hatte auch für einen amerikanischen Waschmittelhersteller Folgen. Dieser schaltete Mitte der 80er Jahre eine Anzeige, die links einen Berg schmutziger Wäsche, das Produkt in der Mitte und rechts als Ergebnis einen Berg sauberer Wäsche als Motiv hatte. Was aber nicht beachtet wurde: Araber lesen von rechts nach links. Das Produkt floppte...
Nach einer Schwedische Studie (Karolinska-Instituts in Stockholm) zufolge scheinen verschiedene Dopingkontrollen bei Asiaten fehl zuschlagen. Wie die „Welt am Sonntag“ berichtet, sollen Doping-Tests auf z.B. Anabolika bei Asiaten nicht zuverlässig funktionieren! Das hieße eine freie Doping-Fahrt unter anderem für die Chinesen! "Solche Menschen schlüpfen unentdeckt durch die Dopingtests", schreibt der Pharmakologe Anders Rane, Studienleiter vom Karolinska-Institut. Die schwedischen Wissenschaftler hatten 165 Testpersonen große Mengen Testosteron gespritzt. Danach wurde eine normale Doping-Kontrolle durchgeführt. Nur bei 10% der Asiatischen Testpersonen viel die Probe Positiv aus bei allen anderen 90% Negativ. Woher kommt diese hohe Fehlqute? Im Körper eines Asiaten sind bestimmte Enzyme (Eiweißmoleküle, die chemische Reaktionen beschleunigen) weniger vorhanden als bei Weißen oder Schwarzen. Unter anderem vertragen Asiaten deshalb viel weniger Alkohol. Sport-Experten schauen nun mit Sorge auf Olympia 2008.