„1994 sprach ein Gericht des Staates Neu-Mexiko der 81jahrigen Stella Liebeck 2.9 Mio. Dollars zu, weil sie sich Verbrennungen 3. Grades an Beinen, Geschlechtsteilen und Hinterbacken zugezogen hatte, nachdem sie eine Tasse Kaffee von McDonald über sich verschüttet hatte.”
Aller Beschwörungen einer herrannahenden oder bereits schrecklich immanenten Wirtschaftskrise zum Trotz scheinen die Deutschen letztere schlicht zu ignorieren. Kauflaune ist angesagt.
Bislang scheint die Mehrheit der Bundesbürger eher die positiven Aspekte der Entwicklung der letzten Monate zu spühren und handelt, sprich: konsumiert entsprechend. Die Abwrackprämie wird beispielsweise doch gut in Anspruch genommen, auch die Abschläge bei den Benzinpreisen tun ihr Übriges.
Banken und Versicherungen hingegen tun sich mit hausgemachten Verlusten deutlisch schwerer. Bei der Dresdner oder der Allianz scheinen Börsenglückspiel und verkanntes Risikomanagement die erkläcklichen Gewinne der letzten Jahre zumindest für 2008 aufgefressen zu haben.
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