67,2 Prozent der Deutschen wollen vor Inkrafttreten der Gesundheitsreform noch einmal ordentlich krankwerden, zwei Drittel von ihnen sogar chronisch. Das ergab eine Umfrage des Infas-Instituts in Zusammenarbeit mit RTL. Um vielleicht ein letztes Mal in Frieden das Bett hüten zu können, würden sich die meisten Deutschen für eine der vielen "Kinderkrankheiten" entscheiden, dicht gefolgt von den populären "Zivilisations-", "Wohlstands-" und "Erbkrankheiten". Derzeit unbeliebt sind hingegen "Infektions-", "Mangel-" und "Geisteskrankheiten" - die überwältigende Mehrheit der Befragten gab an, sie sich für die Zeit nach dem endgültigen Inkrafttreten der Reform aufzusparen.”
Nach der Abwrackprämie ist vor der Saure-Gurken-Zeit
Der Absatz, den Volkswagen, Mercedes, BMW & Co. noch im letzten Jahr mit der Autorücknahme machten ist 2010 natürlich nicht mehr vorhanden. Die Impulse für den Industriezweig kommen weit aus dem Osten.
Insgesamt wurden im August 672 500 Neuwagen in ganz Europa zugelassen. Das sind 27 Prozent weniger als im Prämienjahr 2009, im Gesamtzeitraum aber nur 2,4 Prozent. China, Indien und Japan sind hingegen boomende Auto-Märkter. Zuwachsraten von bis zu 40 Prozent freuen die Kassen der Firmenchefs.
Insgesamt fahren in diesen Ländern aber eher wenige Autos. So hat beispielsweise der gesamte Indische Markt mit über 1,1 Milliarden Einwohnern gerade einmal eine Größe von 1,5 Millionen Einheiten, während in Europa mit nur 700 Millionen Einwohnern mehr als 8,8 Millionen Einheiten verkauft wurden.
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