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Home > News (Forum) > Politik und Wirtschaft > 120.000 Euro für einen Job - und wir sollen zahlen...
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News: 120.000 Euro für einen Job - und wir sollen zahlen...  (Gelesen 51305 mal) Drucken
 
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120.000 Euro für einen Job - und wir sollen zahlen...
« am: 23.05.2013, 12:20:51 »

Ja, wir wissen es. Insbesondere in Südeuropa ist es insbesondere für junge Menschen schwierig einen Job zu bekommen. Doch, wer Euro sagt muss eben auch ja zur Arbeitslosigkeit sagen.

Nichts desto trotz versuchen einige, die Entwicklung zu instrumentalisieren. Nicht über die üblichen, mit einschneidenden und unpopulären EU-Maßnahmen will Italiens Arbeitsminister Enrico Giovannini Finanznotständen entgegenwirken, sondern mit dem Trick über die Jugendarbeitslosigkeit.


     


38 Prozent des Nachwuchses haben im Italien der Eurozone keinen Job. Dies will Italiens Regierung bekämpfen und 100.000 neue Arbeitsverhältnisse etablieren. Dafür sollen ganze 12 Milliarden bereitgestellt werden. Das sind ganze 120.000 Euro pro Job und nicht etwa für gemeinnützige oder sozial wertvolle Tätigkeiten, sondern als Indutriesubvention.

Und was haben wir in Deutschland damit zu tun?

Nun, wir "dürfen" zahlen. So stellen sich dies Italiens Mächtige zumindest vor, denn da die eigenen Staatskassen - sicherlich vollkommen unüblich - nur für den Moment leer sind, soll die EU Unterstützung leisten. Und wer in der EU die Zeche zu zahlen "pflegt" ist wohl kein großes Geheimnis.

Schlimmer ist noch, dass solche Subventionen natürlich im EU-Binnenmarkt zu Verzerrungen führen, da die Subventionen selbst einen Wettbewerbsvorteil darstellen, die sich international operierende Konzerne nicht nehmen lassen werden und ohne die Möglichkeit, in der Folge subventionierte italienische Produkte über Zölle am Verlassen des Landes zu hindern. Wohin es führt, wenn subventionierte ausländische Produkte Märkte fluten, ohne dass rechtzeitig über Zölle ausgeglichen wir, sehen wir im Moment an China und der Solarbrange...


Stichworte: EU, Italien, Jugendarbeitslosigkeit
Stichworte: EU  Italien  Jugendarbeitslosigkeit


Quelle: http://derstandard.at
Bildquelle: http://www.handelsblatt.com

Diese News stammt aus dem NewsParadies
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hell

« Antwort #1 am: 23.05.2013, 14:14:39 »
Ich habe ja grundsätzlich nichts dagegen, so lange mit dem Euro in der gegend rumzuwerfen, bis sein wahrer Wert am "Markt" ankommt und er damit dann weg ist.

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hell

« Antwort #2 am: 23.05.2013, 14:16:56 »
Sicher leiden Länder wie Spanien, Griechenland, Frankreich, Italien usw. sehr unter dem Euro und die Jugendarbeitslosigkeit ist nur ein Ergebnis dieser Politik. Dass gerade wieder "creative accounting italy" dazu neigt, die selbst erzeugte Misere noch auszunutzen um sich unfaire Vorteile zu verschaffen ist aber nicht nachvollziehbar.

Jugendliche werden von diesem Geld sicher nicht viel sehen.
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