Wenn wir die ganze Menschheit auf ein Dorf von 100 Einwohner reduzieren würden, aber auf die Proportionen aller bestehenden Völker achten würden, wäre dieses Dorf folgendermaßen zusammengestellt:
57 Asiaten
21 Europäer
14 Amerikaner (Nord- und Süd-)
8 Afrikaner
52 wären Frauen, 48 wären Männer
70 Schwarze, 30 Weiße
70 nicht-Christen, 30 Christen
89 Heterosexuelle, 11 Homosexuelle
6 Personen würden 59% des gesamten Weltreichtums besitzen und alle 6 Personen kämen aus den USA.
80 hätten keine ausreichenden Wohnverhältnisse
70 wären Analphabeten
50 wären unterernährt
1 würde sterben
2 würden geboren
1 hätte einen PC
1 hätte einen akademischen Abschluss.
Da wundert sich nicht nur der Laie. Gerade noch bedeuerte Ex-Eigentümerin Madeleine Schickedanz zu tiefst, die Handelskonzernspitze Arcandor in die Insolvenz schicken zu müssen, da meldet die Tochter Gewinne.
Haben Schreckensmeldungen der letzten Monate etwa Kunden in karstadt-Filialen getrieben? Dies möchte man an Hand des Jahresabschluß der Arcando-Tochter meinen, denn sie schloß das Geschäftsjahr mit einem gewinn von 7 Mio. Euro ab. Dies ist nicht viel, doch nach den horrenden verlusten im letzten Jahr (also vor der angeblichen krise) eine Trendwende. Damals waren es 272 Millionen Verlust mit denen die Warenhauskette den Mutterkonzern belastete.
Inzwischen ist die Mutter bekanntlich insolvent. Es fragt sich aber, ob sich unter diesen Vorzeichen nicht vielleicht ein Käufer für die gesamte Kette finden lassen könnte. Derzeit sehen die weiteren Konzepte die Kerschlagung der Karstadt-Kette vor.