„6. Dezember 1997 Kara Walton, Delaware, gewann ihren Prozess gegen ein Nachtlokal einer Nachbarstadt, nachdem sie sich zwei Zähne ausgeschlagen hatte, als sie aus dem Fenster der Toilette auf den Boden stürzte. Dies geschah, weil sie sich um die Bezahlung ihrer Konsumation in der Höhe von 3.50 Dollar drücken wollte. Das Gericht sprach ihr 12.000 Dollar plus die Zahnarztkosten zu...!”
Kurz nach der letzten Bundestagswahl war es, als mit der FDP als treibende Kraft die Mehrwertsteuer für das Hotelgewerbe gesenkt wurde.
Schon damals bliess der kleinen Arbeitgeberpartei der Wind ob dieser unverständlichen Regelung kräftig ins Gesicht. Inzwischen ergaben Studien, dass die nicht mehr abgeführte Mehrwertsteuer ausschließlich in den Händen der Hoteleigner verschwindet.
Ein miserables Ergebnis bei der letzten landtagswahl scheint nun ein Umdenken in der FDP zu bewirken. "Wer das Steuersystem vereinfachen will, muss den Steuerdschungel lichten." So Haushalts-Experte Otto Fricke. Neben der Klientelwirtschaft zwingen offenbar auch schlichte Haushaltsüberlegungen dazu, keine Steuergeschenke an eigene Unterstützer zu machen.
In den nächsten Jahren muß jedes Jahr ein haushaltsloch von 10 Milliarden Euro gestopft werden, um Deutschland vor einem griechischen Schicksal zu bewahren.
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