„5. Mai 2000 Ein Restaurant in Philadelphia wurde dazu verurteilt, Amber Carson 113.000 Dollar auszuzahlen, nachdem sie sich das Steißbein gebrochen hatte, weil sie auf verschüttetem Sodawasser ausgerutscht war. Dieses war auf den Boden gelangt, weil Ms Carson 30 sec. zuvor ihrem Freund ihr Glas Sodawasser während eines Streites an den Kopf geworfen hatte...!”
Hedgefonds-Reglementierung: Wider der Selbstzerstörung
« am: 18.05.2010, 07:02:06 »
Hedgefonds sind ein höchst spekulatives Mittel der Finanzwelt und sicherlich mit schuld an der Finanzkrise 2009.
Ein Hedgefonds zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er auf die Zukunft wettet. Ähnlich wie ein Pferdewetter auf den ausgang eines Rennens spekuliert, wettet der Hedgefond auf einen bestimmten Kurs für ein Wertpapier zu einem bestimmten Termin.
Im Gegensatz zum Pferdewetter, bei dem der Buchmacher darauf achtet, dass er seinen Wetteinsatz vor dem Zieleinlauf bereitstellt, ist es Hedgefonds aber möglich, Geld zu verwetten, welches er nicht besitzt, also beispielsweise Wertpapiere anzubieten, die er nicht hat. Erst am Zahltag zeigt sich, ob der Hedgefond seine Schuld begleichen kann.
Dieser Art des Glückspiels will die EU nun mit schärferen Regeln an den Kragen. Noch gegen den erbitterten Widerstand Großbritanniens. Regeln für diesen Teil des Finanzmarkt seinen aber "zwingend notwendig" weshalb man notfalls auch ohne die Stimme der Briten die Fananzmärkte daran hindern werde, "dass sie ohne Regeln und Grenzen auch sich selbst zerstören", so Finanzminister Wolfgang Schäuble.