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News: Zersetzende Schulpolitik zeigt nachhaltige Wirkung  (Gelesen 789 mal) Drucken
 
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Zersetzende Schulpolitik zeigt nachhaltige Wirkung
« am: 27.04.2018, 13:06:26 »

Die durch die rot/grüne Regierung installierte Schulpolitik wird meßbar.



In Baden-Württemberg wurde mit der Regierungsübernahme vor 6 Jahren der Leistungsbezug aus dem Fördersystem (Schule) gestrichen und zugleich die Inklusion voran getrieben. Beides nimmt einer wirklichen Förderung die logische Grundlage und dem Lehrer die nötige Zeit sich um die Förderung seiner Schüler zu kümmern. So ist es kein Problem, 60 Schüler mit sehr ähnlichen Fähigkeiten in einer Klasse zu fördern, jedoch schon bei 15 Schülern mit verschieden Fähigkeiten wird die Vielfalt für einen Lehrer zum Problem. Das Ergebnis dieser mutwilligen Bildungsstörung ist bedauerlich und wirkt sich sehr nachhaltig aus. Die Inklusion hat es geschafft, dass behinderte Menschen heute noch schlechter gefördert werden als dies noch vor 7 Jahren der Fall war, nur das sie zugleich dafür sorgt, das Schüler ohne Behinderung ebenso schlechter gefördert werden.

In einer Studie nun hat Baden-Württemberg äußerst schlecht in den Fächern Mathematik und Deutsch abgeschnitten und man sieht, dass es fortschreitend schlechter wird, obwohl die CDU das Problem zumindest erkannt hatte und angehen wollte, hat ein ehemaliger Lehrer in der Regierung dafür gesorgt, dass es ein weiteres Jahr sorglos weiter in Richtung Bildungsvernichtung geht.


Stichworte: Bildung, Schulbildung, 8. Klasse, VERA 8, Vernichtend, Schule, Baden-Württemberg
Stichworte: Bildung  Schulbildung  8. Klasse  VERA 8  Vernichtend  Schule  Baden-Württemberg


Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de
Bildquelle: http://www.der-querschnitt.de

     

Diese News stammt aus dem NewsParadies
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bronze Palme
« Antwort #1 am: 27.04.2018, 13:33:28 »
naja, Meinung und Politik vor Ergebnis.
Kein Wunder, dass es in keinem Bereich so notwendig war und ist, den Mist raus zukehren, wie im Bildungssystem. Der Nachwuchs als fortschreitende Experimentierküche und Opfer des ständigen Versuches, Individualität in Paragraphen zu pressen.

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« Antwort #2 am: 27.04.2018, 13:37:02 »
Was dabei besonders auffällt ist, daß man laufend weiter vom Problem abzulenken versucht in dem man darauf hin deutet, daß die schlechten mehr gefördert gehören, statt, daß man sich darüber im klaren ist, daß die Aufteilung in verschiedene Leistungsstufen den Zweck hatte eben hier den Aufwand zu mindern um trotzdem mit geringem Aufwand ein akzeptables Ergebnis erzielen zu können. Aktuell ist es sogar so, daß es Menschen gibt, die meinen, wenn genügend Geld in die Bildung fließt, dann wird es was. Für mich ein Unverständliches unterfangen.

Wenn man wirklich fördern will, dann muß man einen Weg finden, wie unterschiedlichen Geschwindigkeiten beim Lernen Zoll getragen wird und vor allem, wie man dann dafür sorgen kann, daß selbst in dieser Fähigkeit vorhandene Veränderlichkeiten, noch Anpassung finden können. Vielleicht um es mal anders zu benennen. Schule sollte man als eine Förderung eines jeden einzelnen sehen und als solche sollte sie logisch diesem Anspruch gerecht werden.

Ein absolut gut funktionierendes System wäre also eines, daß möglicherweise schon in der zweiten Klasse sortiert - jedoch nicht nach den Wünschen der Eltern sondern nach den Leistungen der Schüler und, daß nicht durch unterschiedlichen Stoff dann absondert, sonder lediglich den Stoff schneller vermittelt, so daß Schüler A eben nach 2 Jahren dann da ist wo schüler B möglicherweise erst nach 3 Jahren ist. Nur durch einen Ähnlichen Stoff für normale Kinder ist das so zu erreichen. Das man Menschen mit einer einseitigen Behinderung völlig anderen Stoff vermitteln muß, als jenen, die eben diese nicht besitzen macht klar, daß eine Förderung hier viel sinniger ist, wenn man diese Behinderten gemeinsam fördert, denn damit kann man sowohl das Übermittlungsmedium richtig wählen als auch den Stoff.

Grundsätzlich muß man sich klar machen, daß die Förderung für einen jeden Schüler bedeuten sollte, daß er für 6h am Tag an sein Leistungsmaximum geführt wird und dadurch seine Leistungen verbessern lernt. Das somit die Förderung des einen gleichzeitig die Ausbremsung des anderen bedeuten würde, so fern man sie nur zusammen fördern möchte macht deutlich, wo der Denkfehler so mancher Leute liegt. Vor allem muß jedem klar sein, daß die Arbeit, die geschaffen wird immer auf dem Gusto der Spitze basiert. Fördert man so, daß nur, wie von grün/rot gefordert, die niederen Schüler mehr gefördert werden, dann sägt man die Zukunft direkt ab, denn es bringt nichts, wenn es später viele Arbeiter ohne Arbeit gibt.

Würde es nach mir gehen, dann könnte ein Abiturient schon nach 10 Jahren dieses erlangen, sofern er eben genügend Afnahmefähigkeit besitzt, ein anderer nach 11 oder 12.

Denn ich würde zu aller erst mal einen gemeinsamen Stoff für die Hauptschule definieren, der ebenso von allen aufgenommen werden muß, dann einen der dem Realschüler dient und ebenso auf dem Basisstoff der Hauptschule definiert ist und erst dann den der Gymnasiasten, der dann sicher schon eine gewisse Richtungsgebung beinhaltet, weil in diesem Stadium deutlich zu sehen ist, wo jemand mehr Begabungen aufweist.

Was ich jedoch generell ändern würde ist, daß nicht die Noten eines Lehrers seine Qualität beschreiben, sondern die Leistung seiner Schüler im Vergleich zu anderen Schülern, denn damit würde es klar sein, daß die Benotung so erfolgen würde, daß man noch ausmachen kann, wer gut, besser oder schlechter ist und nicht so, daß es aussieht als ob alles ok wäre.

Des weiteren würde ich eben das schneller und langsamer so gestalten, daß es sich an jeden anpassen kann. Vor allem auch laufend.

Möglicherweise würde ich einfach in einem Ast die 1,5-2 fache Geschwindigkeit bei der Stoffübermittlung wählen und im Anderen dann die 2,25-4 fache. Da ich dafür wäre, daß bei gleichem Stand ähnliche übergreifende Abschlußarbeiten verwendet würden, könnte man hier sehr leicht sehen, ob und wer wie weit in seinem Ast passend untergebracht ist, so daß man dann bei besonders gutem/schlechtem Abschneiden einfach auf den anderen Ast umgelegt würde. Bei nur guten/schlechtem Abschneiden immer noch selbst die Wahl hätte, so daß es für jeden seinen Wünschen entsprechend funktionieren würde. Durch den zuerst gleichen Stoff würde es kein Problem bereiten ob jemand diesen dann in gesamt einem 4tel der Zeit erlernte oder eben langsamer, weil er könnte dann immer noch ganz normal weiter lernen, so fern dies für ihn sinnig ist. Das einzige Problem das dadurch entstehen würde, wären Klassen mit möglicherweise Schülern unterschiedlichen Alters. Das jedoch gibt es heute schon und so fern sie alle ähnliche Fähigkeiten besitzen dürfte das dem Lernen nicht schaden.
Letzte Änderung: 27.04.2018, 13:41:55 von amb  top
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hell

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Kolumnist
Stammtisch HC

bronze Palme
« Antwort #3 am: 27.04.2018, 13:52:57 »
hmmm....
Ich denke da mal volkswirtschaftlich, und da stellt sich mir dir Frage: Was mache ich mit denen, die ausgesiebt werden?

In dieser Gesellschaft gibt es außer Harz IV sehr wenige auskömmliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen ohne oder nur mit schlechter Bildung. Selbst ein Handwerker muss heute diverse Rechenmaschinen bedienen können und in der Lage sein, sich in fachliche Themen hinein zu lesen.

Was machen wir mit dem Rest? Sei er nun selbst gezüchtet oder komme er aus dem mehr oder weniger benachbarten Ausland?

Da ist natürlich die Idee, alle im Gleichschritt durchlaufen zu lassen verlockend, wenn sie auch zu einem insgesamt niedrigeren Niveau führt, weil die einen überfordert sind während sich die anderen langweilen. Da bleibt wohl nur der aktive Eingriff der Eltern (wie beispielsweise in Japan) um ihren Sprösslingen eine Zukunft vermitteln zu können.

Das andere Problem von Eliten ist dazu, dass nach der Schule sicherlich kein Winterwunderland mehr gespielt wird, in dem sich jeder nach seinen Fähigkeiten und Vorlieben austoben kann. Da gibt es die bittere Realität, mit dem dummen Sohn vom Chef, der Dir die dumme Idee aufzwingt und hinterher versucht, Dir das Scheitern in die Schuhe zu schieben - solange bis Du gelernt hast, Dich dagegen zu wehren.

Ist die Vorbereitung darauf nicht auch eine Aufgabe von Schule?
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amb
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« Antwort #4 am: 27.04.2018, 14:27:40 »
Der Vorteil von dem, was ich vorgeschlagen habe ist, daß keiner Ausgesiebt wird, sondern nur nach seinen Fähigkeiten gefördert. Da würde niemand sitzen bleiben, außer er ist im langsamsten Gang noch überfordert.

Das mit dem Aussieben ist nur heute der Fall, weil wenn falsch gewählt wurde, werden sogar gute ausgesiebt.

Ok heute werden besonders gute dann mit Medikamenten tot gestellt.
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Micha

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InventarInventarInventar
« Antwort #5 am: 27.04.2018, 19:41:49 »

Als Freund der Zwergenschule (Klasse 1-9 in einem Schulraum), behaupte ich einfach mal, das geimansames Lernen durchaus seinen Vorteil hat.. 

So kann Groß von Klein, und Klein von Groß lernen.

Das Diesbezüglich klar Bundesländerübergreifend ein gemeinsamer Lehrplan vorhanden sein sollte, steht hier nicht zur debatte.

Von der Realität Weit Entfernt aber für mich "Lustiges Modell"  ...
3 Wochen Zwergenschule, Eine Woche Gesammtschule, wo sich die jeweiligen  Probanten der Einzelenen "Schuljahre" mit Ihresgleichen austauschen können.  Liebe ist ... 2
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LuxemBourg

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« Antwort #6 am: 02.05.2018, 16:24:49 »
Der Vorteil von dem, was ich vorgeschlagen habe ist, daß keiner Ausgesiebt wird, sondern nur nach seinen Fähigkeiten gefördert. Da würde niemand sitzen bleiben, außer er ist im langsamsten Gang noch überfordert.

Das mit dem Aussieben ist nur heute der Fall, weil wenn falsch gewählt wurde, werden sogar gute ausgesiebt.

Ok heute werden besonders gute dann mit Medikamenten tot gestellt.
Mal wieder ein interessanter Aspekt, muß man erst mal drauf kommen
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Micha

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InventarInventarInventar
« Antwort #7 am: 05.05.2018, 11:23:44 »
 Waldorfschulen  Augenzwinkern

https://de.wikipedia.org/wiki/Waldorfschule


Solange sich Waldorfschüler/in  mit "Tanzen"  etabliert, kann es nicht so verkehrt sein..

"Text und Musik"  https://www.youtube.com/watch?v=G6umkdkS4D8

"Filmmusik" :  https://www.youtube.com/watch?v=z7RH2yyiilE

P.S.

Was die Marshall-Verstärker angeht..
So mag ich lieber *Koch* oder *Hughes und Kettner*   ....  benutze aber selbst *Vox*   ...
Alles eine Frage der Kosten.   
Letzte Änderung: 05.05.2018, 11:41:08 von Micha  top
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« Antwort #8 am: 05.05.2018, 15:43:51 »
Die Walldorfschule hat nur einen Fehler, sie hat kein Reglement, mit dem sie sich an die Zukunft selbst anpassen würde.
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InventarInventarInventar
« Antwort #9 am: 05.05.2018, 16:19:14 »
Die Walldorfschule hat nur einen Fehler, sie hat kein Reglement, mit dem sie sich an die Zukunft selbst anpassen würde.

VIELLEICHT  (Spekulationen den Spielraum gebend)  hat die Gesellschaft das falsche Reglement, um  Waldorfschüler  als Anpassungsfähig und Inovativ zu Wertschätzen. !??

Im Gegensatz zu "Hogwarts-Schule"  wird hier "Leben" gelehrt.  (Von Harvad mal völlig abgesehen)

Der Erdball braucht Menschen..  und keine BWLer !

Die gesammte Schulpolitik, beruht auf Meinungen von Leuten, die weitab jeglichem Realismus ihren eigenen Schulweg schon vergessen haben.

Ich behaupte einfach mal (um die Sache abzukürzen) .. Kinder die glauben, das die Milch von einer Lila Kuh kommt ..  und ein  Ei-Fon für den Nabel der Welt halten, werden in Zukunft KEINE nützlichen Menschen in sozialen Sinn.

 
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« Antwort #10 am: 05.05.2018, 18:13:43 »
Das seh ich genauso.
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