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Home > News (Forum) > Regionen > Zersetzende Schulpolitik zeigt nachhaltige Wirkung
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News: Zersetzende Schulpolitik zeigt nachhaltige Wirkung  (Gelesen 2151 mal) Drucken
 
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Zersetzende Schulpolitik zeigt nachhaltige Wirkung
« am: 27.04.2018, 13:06:26 »

Die durch die rot/grüne Regierung installierte Schulpolitik wird meßbar.



In Baden-Württemberg wurde mit der Regierungsübernahme vor 6 Jahren der Leistungsbezug aus dem Fördersystem (Schule) gestrichen und zugleich die Inklusion voran getrieben. Beides nimmt einer wirklichen Förderung die logische Grundlage und dem Lehrer die nötige Zeit sich um die Förderung seiner Schüler zu kümmern. So ist es kein Problem, 60 Schüler mit sehr ähnlichen Fähigkeiten in einer Klasse zu fördern, jedoch schon bei 15 Schülern mit verschieden Fähigkeiten wird die Vielfalt für einen Lehrer zum Problem. Das Ergebnis dieser mutwilligen Bildungsstörung ist bedauerlich und wirkt sich sehr nachhaltig aus. Die Inklusion hat es geschafft, dass behinderte Menschen heute noch schlechter gefördert werden als dies noch vor 7 Jahren der Fall war, nur das sie zugleich dafür sorgt, das Schüler ohne Behinderung ebenso schlechter gefördert werden.

In einer Studie nun hat Baden-Württemberg äußerst schlecht in den Fächern Mathematik und Deutsch abgeschnitten und man sieht, dass es fortschreitend schlechter wird, obwohl die CDU das Problem zumindest erkannt hatte und angehen wollte, hat ein ehemaliger Lehrer in der Regierung dafür gesorgt, dass es ein weiteres Jahr sorglos weiter in Richtung Bildungsvernichtung geht.


Stichworte: Bildung, Schulbildung, 8. Klasse, VERA 8, Vernichtend, Schule, Baden-Württemberg
Stichworte: Bildung  Schulbildung  8. Klasse  VERA 8  Vernichtend  Schule  Baden-Württemberg


Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de
Bildquelle: http://www.der-querschnitt.de

     

Diese News stammt aus dem NewsParadies
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bronze Palme
« Antwort #1 am: 27.04.2018, 13:33:28 »
naja, Meinung und Politik vor Ergebnis.
Kein Wunder, dass es in keinem Bereich so notwendig war und ist, den Mist raus zukehren, wie im Bildungssystem. Der Nachwuchs als fortschreitende Experimentierküche und Opfer des ständigen Versuches, Individualität in Paragraphen zu pressen.

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« Antwort #2 am: 27.04.2018, 13:37:02 »
Was dabei besonders auffällt ist, daß man laufend weiter vom Problem abzulenken versucht in dem man darauf hin deutet, daß die schlechten mehr gefördert gehören, statt, daß man sich darüber im klaren ist, daß die Aufteilung in verschiedene Leistungsstufen den Zweck hatte eben hier den Aufwand zu mindern um trotzdem mit geringem Aufwand ein akzeptables Ergebnis erzielen zu können. Aktuell ist es sogar so, daß es Menschen gibt, die meinen, wenn genügend Geld in die Bildung fließt, dann wird es was. Für mich ein Unverständliches unterfangen.

Wenn man wirklich fördern will, dann muß man einen Weg finden, wie unterschiedlichen Geschwindigkeiten beim Lernen Zoll getragen wird und vor allem, wie man dann dafür sorgen kann, daß selbst in dieser Fähigkeit vorhandene Veränderlichkeiten, noch Anpassung finden können. Vielleicht um es mal anders zu benennen. Schule sollte man als eine Förderung eines jeden einzelnen sehen und als solche sollte sie logisch diesem Anspruch gerecht werden.

Ein absolut gut funktionierendes System wäre also eines, daß möglicherweise schon in der zweiten Klasse sortiert - jedoch nicht nach den Wünschen der Eltern sondern nach den Leistungen der Schüler und, daß nicht durch unterschiedlichen Stoff dann absondert, sonder lediglich den Stoff schneller vermittelt, so daß Schüler A eben nach 2 Jahren dann da ist wo schüler B möglicherweise erst nach 3 Jahren ist. Nur durch einen Ähnlichen Stoff für normale Kinder ist das so zu erreichen. Das man Menschen mit einer einseitigen Behinderung völlig anderen Stoff vermitteln muß, als jenen, die eben diese nicht besitzen macht klar, daß eine Förderung hier viel sinniger ist, wenn man diese Behinderten gemeinsam fördert, denn damit kann man sowohl das Übermittlungsmedium richtig wählen als auch den Stoff.

Grundsätzlich muß man sich klar machen, daß die Förderung für einen jeden Schüler bedeuten sollte, daß er für 6h am Tag an sein Leistungsmaximum geführt wird und dadurch seine Leistungen verbessern lernt. Das somit die Förderung des einen gleichzeitig die Ausbremsung des anderen bedeuten würde, so fern man sie nur zusammen fördern möchte macht deutlich, wo der Denkfehler so mancher Leute liegt. Vor allem muß jedem klar sein, daß die Arbeit, die geschaffen wird immer auf dem Gusto der Spitze basiert. Fördert man so, daß nur, wie von grün/rot gefordert, die niederen Schüler mehr gefördert werden, dann sägt man die Zukunft direkt ab, denn es bringt nichts, wenn es später viele Arbeiter ohne Arbeit gibt.

Würde es nach mir gehen, dann könnte ein Abiturient schon nach 10 Jahren dieses erlangen, sofern er eben genügend Afnahmefähigkeit besitzt, ein anderer nach 11 oder 12.

Denn ich würde zu aller erst mal einen gemeinsamen Stoff für die Hauptschule definieren, der ebenso von allen aufgenommen werden muß, dann einen der dem Realschüler dient und ebenso auf dem Basisstoff der Hauptschule definiert ist und erst dann den der Gymnasiasten, der dann sicher schon eine gewisse Richtungsgebung beinhaltet, weil in diesem Stadium deutlich zu sehen ist, wo jemand mehr Begabungen aufweist.

Was ich jedoch generell ändern würde ist, daß nicht die Noten eines Lehrers seine Qualität beschreiben, sondern die Leistung seiner Schüler im Vergleich zu anderen Schülern, denn damit würde es klar sein, daß die Benotung so erfolgen würde, daß man noch ausmachen kann, wer gut, besser oder schlechter ist und nicht so, daß es aussieht als ob alles ok wäre.

Des weiteren würde ich eben das schneller und langsamer so gestalten, daß es sich an jeden anpassen kann. Vor allem auch laufend.

Möglicherweise würde ich einfach in einem Ast die 1,5-2 fache Geschwindigkeit bei der Stoffübermittlung wählen und im Anderen dann die 2,25-4 fache. Da ich dafür wäre, daß bei gleichem Stand ähnliche übergreifende Abschlußarbeiten verwendet würden, könnte man hier sehr leicht sehen, ob und wer wie weit in seinem Ast passend untergebracht ist, so daß man dann bei besonders gutem/schlechtem Abschneiden einfach auf den anderen Ast umgelegt würde. Bei nur guten/schlechtem Abschneiden immer noch selbst die Wahl hätte, so daß es für jeden seinen Wünschen entsprechend funktionieren würde. Durch den zuerst gleichen Stoff würde es kein Problem bereiten ob jemand diesen dann in gesamt einem 4tel der Zeit erlernte oder eben langsamer, weil er könnte dann immer noch ganz normal weiter lernen, so fern dies für ihn sinnig ist. Das einzige Problem das dadurch entstehen würde, wären Klassen mit möglicherweise Schülern unterschiedlichen Alters. Das jedoch gibt es heute schon und so fern sie alle ähnliche Fähigkeiten besitzen dürfte das dem Lernen nicht schaden.
Letzte Änderung: 27.04.2018, 13:41:55 von amb  top
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hell

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bronze Palme
« Antwort #3 am: 27.04.2018, 13:52:57 »
hmmm....
Ich denke da mal volkswirtschaftlich, und da stellt sich mir dir Frage: Was mache ich mit denen, die ausgesiebt werden?

In dieser Gesellschaft gibt es außer Harz IV sehr wenige auskömmliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen ohne oder nur mit schlechter Bildung. Selbst ein Handwerker muss heute diverse Rechenmaschinen bedienen können und in der Lage sein, sich in fachliche Themen hinein zu lesen.

Was machen wir mit dem Rest? Sei er nun selbst gezüchtet oder komme er aus dem mehr oder weniger benachbarten Ausland?

Da ist natürlich die Idee, alle im Gleichschritt durchlaufen zu lassen verlockend, wenn sie auch zu einem insgesamt niedrigeren Niveau führt, weil die einen überfordert sind während sich die anderen langweilen. Da bleibt wohl nur der aktive Eingriff der Eltern (wie beispielsweise in Japan) um ihren Sprösslingen eine Zukunft vermitteln zu können.

Das andere Problem von Eliten ist dazu, dass nach der Schule sicherlich kein Winterwunderland mehr gespielt wird, in dem sich jeder nach seinen Fähigkeiten und Vorlieben austoben kann. Da gibt es die bittere Realität, mit dem dummen Sohn vom Chef, der Dir die dumme Idee aufzwingt und hinterher versucht, Dir das Scheitern in die Schuhe zu schieben - solange bis Du gelernt hast, Dich dagegen zu wehren.

Ist die Vorbereitung darauf nicht auch eine Aufgabe von Schule?
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amb
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« Antwort #4 am: 27.04.2018, 14:27:40 »
Der Vorteil von dem, was ich vorgeschlagen habe ist, daß keiner Ausgesiebt wird, sondern nur nach seinen Fähigkeiten gefördert. Da würde niemand sitzen bleiben, außer er ist im langsamsten Gang noch überfordert.

Das mit dem Aussieben ist nur heute der Fall, weil wenn falsch gewählt wurde, werden sogar gute ausgesiebt.

Ok heute werden besonders gute dann mit Medikamenten tot gestellt.
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Micha

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InventarInventarInventar
« Antwort #5 am: 27.04.2018, 19:41:49 »

Als Freund der Zwergenschule (Klasse 1-9 in einem Schulraum), behaupte ich einfach mal, das geimansames Lernen durchaus seinen Vorteil hat.. 

So kann Groß von Klein, und Klein von Groß lernen.

Das Diesbezüglich klar Bundesländerübergreifend ein gemeinsamer Lehrplan vorhanden sein sollte, steht hier nicht zur debatte.

Von der Realität Weit Entfernt aber für mich "Lustiges Modell"  ...
3 Wochen Zwergenschule, Eine Woche Gesammtschule, wo sich die jeweiligen  Probanten der Einzelenen "Schuljahre" mit Ihresgleichen austauschen können.  Liebe ist ... 2
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LuxemBourg

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« Antwort #6 am: 02.05.2018, 16:24:49 »
Der Vorteil von dem, was ich vorgeschlagen habe ist, daß keiner Ausgesiebt wird, sondern nur nach seinen Fähigkeiten gefördert. Da würde niemand sitzen bleiben, außer er ist im langsamsten Gang noch überfordert.

Das mit dem Aussieben ist nur heute der Fall, weil wenn falsch gewählt wurde, werden sogar gute ausgesiebt.

Ok heute werden besonders gute dann mit Medikamenten tot gestellt.
Mal wieder ein interessanter Aspekt, muß man erst mal drauf kommen
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Micha

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InventarInventarInventar
« Antwort #7 am: 05.05.2018, 11:23:44 »
 Waldorfschulen  Augenzwinkern

https://de.wikipedia.org/wiki/Waldorfschule


Solange sich Waldorfschüler/in  mit "Tanzen"  etabliert, kann es nicht so verkehrt sein..

"Text und Musik"  https://www.youtube.com/watch?v=G6umkdkS4D8

"Filmmusik" :  https://www.youtube.com/watch?v=z7RH2yyiilE

P.S.

Was die Marshall-Verstärker angeht..
So mag ich lieber *Koch* oder *Hughes und Kettner*   ....  benutze aber selbst *Vox*   ...
Alles eine Frage der Kosten.   
Letzte Änderung: 05.05.2018, 11:41:08 von Micha  top
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« Antwort #8 am: 05.05.2018, 15:43:51 »
Die Walldorfschule hat nur einen Fehler, sie hat kein Reglement, mit dem sie sich an die Zukunft selbst anpassen würde.
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Micha

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InventarInventarInventar
« Antwort #9 am: 05.05.2018, 16:19:14 »
Die Walldorfschule hat nur einen Fehler, sie hat kein Reglement, mit dem sie sich an die Zukunft selbst anpassen würde.

VIELLEICHT  (Spekulationen den Spielraum gebend)  hat die Gesellschaft das falsche Reglement, um  Waldorfschüler  als Anpassungsfähig und Inovativ zu Wertschätzen. !??

Im Gegensatz zu "Hogwarts-Schule"  wird hier "Leben" gelehrt.  (Von Harvad mal völlig abgesehen)

Der Erdball braucht Menschen..  und keine BWLer !

Die gesammte Schulpolitik, beruht auf Meinungen von Leuten, die weitab jeglichem Realismus ihren eigenen Schulweg schon vergessen haben.

Ich behaupte einfach mal (um die Sache abzukürzen) .. Kinder die glauben, das die Milch von einer Lila Kuh kommt ..  und ein  Ei-Fon für den Nabel der Welt halten, werden in Zukunft KEINE nützlichen Menschen in sozialen Sinn.

 
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« Antwort #10 am: 05.05.2018, 18:13:43 »
Das seh ich genauso.
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Wundertüte

****

« Antwort #11 am: 02.06.2018, 19:18:33 »

Im Wandel der Zeiten
Ohne Sinn und Verstand, Bildung fürs Vaterland.  *peitsch*
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« Antwort #12 am: 03.06.2018, 12:37:15 »
@Wundertüte, es geht um die Bildung des Menschen, was wenig mit dem Vaterland zu tun hat und generell bei uns für jeden hier lebenden Bürger gilt, da Schulpflicht für jeden besteht, der sich hier zu recht aufhalten darf. Vielleicht stören sich manche daran, daß man alle fördern will. Für meinen Teil jedoch will ich alle Fördern und nicht wie es jetzt ist, nur Teilweise jene fördern, die hinterher Hinken.

Weil beobachtet man die Diskussion, in der Realen Welt, dann merkt man schnell, daß nur jene gefördert werden sollen, die Hinter her sind.

@Luxemburg

mir hat erst vor kurzem mal ein Lehrer, der gerade im Ruhestand ist gesagt, daß solche Kinder denen man heute Medikamente wegen AHDS verabreicht früher überhaupt nicht aufgefallen sind und irgend wie doch durch die Schule kamen, ohne mit irgend welchen Präparaten Tot gestellt worden zu sein. So was jedoch finde ich dann bedenklich und ich selbst habe schon oft festgestellt, daß Kinder mit besonderer Begabung nur zappelig werden, weil es ihnen langweilig wird, da sie das was man ihnen erklärt schon durchschaut haben. Deshalb kommt es auch vor, daß der eine oder andere besonders begabte dann Medikamentös ruiniert wird.
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hell

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bronze Palme
« Antwort #13 am: 05.06.2018, 12:02:53 »
Kinder Drogen zu geben, damit es die "Erziehenden" leichter haben ihr Ding durchzuziehen ist in jeder Schulform ein No-Go.

Ja, Schule soll Kommunikation fördern, ja Schule soll Kreativität fördern, ja Schule soll jedem die Möglichkeit geben, sich auszuprobieren.
Und Schule soll auch jedem die Grundfertigkeiten beibringen, in dieser Gesellschaft zu (über)leben.

Geht das im Gleichschritt? Eher nicht. Jedenfalls nach ca. Klasse 4.
Macht das Japan-Modell mit Schule nach der Schule Sinn? Eher nicht.
Ist es gut, wenn Schule fördert, dass die gesellschaftlichen Möglichkeiten des Kindes von den Eltern abhängen? Eher nicht.

Also heisst alle Ansprechen viel mehr als heute zu diversifizieren und viel früher damit anzufangen.
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« Antwort #14 am: 05.06.2018, 22:16:39 »
Und um Hells Liste zu vervollständigen, Bildung muß Logisch funktionieren können, tut sie schon das nicht, kann es im Klassenzimmer nur bei sehr begabten Lehrern erfolge geben. Nur von denen gibt es nicht so viele. Der Ottonormal Lehrer ist dem dann nicht gewachsen.
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hell

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bronze Palme
« Antwort #15 am: 06.06.2018, 09:47:43 »
Und um Hells Liste zu vervollständigen, Bildung muß Logisch funktionieren können, tut sie schon das nicht, kann es im Klassenzimmer nur bei sehr begabten Lehrern erfolge geben. Nur von denen gibt es nicht so viele. Der Ottonormal Lehrer ist dem dann nicht gewachsen.

hmm...
Also der Otto-Normallehrer ist unbegabt, zumindest pedagogisch?
OK, dürfte stimmen. Nur zeigen Generationen von unbegabten Support-Telefonisten, dass ohne begabtes und geschultes Personal die Organisation ziemlich egal ist: Es wird nicht funktionieren.
Demnach lässt sich Bildung nur verbessern, in dem man beim Lehrpersonal siebt.
Was wiederum Sinn macht und ansonsten weitreichende Praxis ist. Wenn eine Fußballmannschaft schlecht spielt, wechselt man schließlich auch erst einmal den Trainer.

Wobei sich dann noch das Problem ergibt, dass pädagogisch begabte Menschen wahrscheinlich häufig nichts mit dem verschulten und verbeamteten Alltag an einer Schule zu tun haben wollen. Pädagogische Begabung hat ja schließlich viel mit Phantasie und Kreativität zu tun.

Dilemma, Dilemma...
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« Antwort #16 am: 07.06.2018, 10:05:34 »
In meinen Augen fällt so ein System mit seinem Qualitätskontroll System. Es gibt Gegenden in Deutschland, in denen ein Lehrer nach den von ihm vergebenen Noten bewertet wird. Dort hat es dann ganz viele eins A Schüler, weil er sich somit ja selbst bescheinigt gut zu sein.

Ich für meinen Teil bewerte einen Lehrer danach, wie seine Schüler im Vergleich zu anderen Schülern abschneiden. Es gibt dabei natürlich immer ein Problem, wenn das Ausgangsmaterial (Schüler) unterschiedlich ist, etwas zu vergleichen. Nur bei uns aktuell wird oft sogar der Kostenfaktor als Vergleichselement hinzugezogen. Nach dem Motto wurde doch genug Investiert - also hat man genug getan.

Wenn man was erreichen will, dann muß man hier anders vor gehen und sich Gedanken machen, wie man eben eine Beurteilung hin bekommen kann. Übrigens glaube ich sind einige von denen nicht deshalb unbrauchbar, weil sie es nicht könnten, sondern weil sie es zum Teil nicht als ihre Aufgabe sehen es zu tun. Für mich sollte ein guter Lehrer immer zugleich einen Erziehungsfaktor mit einbeziehen. Viele jedoch weigern sich das Thema an zu gehen.

Das Resultat ist das gleiche, egal ob unfähig oder unwillig. Nur können wir uns das leisten?
*hmmm* *denk* Moin Moin Heiligenschein *pfeiff*
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hell

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bronze Palme
« Antwort #17 am: 07.06.2018, 12:13:57 »
Ich denke, das Thema Qualitätskontrolle ist immer wieder ein großes Problem.
Selbst, wenn Du den Erfolg bei den Schülern fest machst, kommst Du über die Abprüfung von Grundfertigkeiten kaum hinaus. Und selbst diese gestaltet sich auf Basis unterschiedlicher lokaler Gegebenheiten schwierig. Stell beispielsweise einem Dutzend 4-Klässler eine logische Verständnisfrage so, dass alle sie gleich verstehen können, ob sie von der Küste oder jenseits der Weisswürste herkommen.

Geht es dann in höhere Bereiche kannst Du einen Vergleich zwischen Klassen oder gar Schulen und erst recht Bundesländern getrost als Folklore abtun.
Der eine Lehrer wird auf den Test hin lehren und das Leben vergessen, der andere macht es umgekehrt...

Ich denke, da ist es wichtiger, nicht geeigneten Lehrern den Weg raus zu erleichtern und insbesondere im technisch-wissenschaftlichen Bereich eine Lehrerkarriere auch vor der Berufsschule für "Könner mit Sendungsbewusstsein" zu erleichtern. Das kann beispielsweise im Tandem funktionierten oder mit erweiteren Praktika, oder, oder...
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« Antwort #18 am: 08.06.2018, 11:59:48 »
Generell würde ich den Erfolg bei Schülern an zwei Dingen fest machen. A einem Prüfungserfolg, der durchaus direkt bewertbar ist und B einem erst 5-10 Jahre Später zu ermittelnden Beschäftigungserfolg der Schüler, so daß man klar erkennt, Sie haben ihren Platz im Leben gefunden. Mir ist völlig klar, daß man auf verschiedenen Wegen nach Rom kommt. Ob jedoch ein Weg funktioniert läßt sich dadurch prüfen, daß man eben die Ankunft mit in die Qualitätsbewertung aufnimmt.
Übrigens eine Sache, die ich so verknüpfen würde, daß sie sich sogar Finanziell für die Schule und Lehrer bemerkbar macht. Es könnte ja zum Bsp. sein, daß man in Abhängigkeit der Gesamt geleisteten Steuerlaßt der ehemligen Schüler einer Schule, innerhalb von 5-8 Jahren nach ihrem Abschluß zur Boni-zahlung für die Lehrkräfte mit heranzieht. Folglich jemand einen Boni zwar erst 5-8 Jahre nach einem Erfolg erhält, diesen jedoch direkt spürt, so daß es ihm selbst ein Anliegen ist, Menschen heranreifen zu lassen, die sich in unsere Gesellschaft einbringen können. Das es da verschiedene Wege gibt ist mir völlig klar und daß vor allem sogar verschiedene völlig richtig sein können auch.

Der Vorteil eines solchen Systems wäre, daß jeder sich Gedanken machen würde, wie er seinen Schülern etwas mit auf den Weg gibt, daß sie im Gesellschaftsleben erfolgreich werden läßt.
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bronze Palme
« Antwort #19 am: 11.06.2018, 13:44:50 »
hmmmm.... Bonus? 5 bis 10 Jahre in die Zukunft gedacht?

Also das Konzept Bonus sieht ja die Karotte direkt vor der Nase des Huftiers vor. Also etwas, was sehr schnell kommen muß, damit es wirksam ist. Bzw. etwas, was direkt mit der aktuellen Lebenssitzatzion des Beschenkten zu tun hat.

--> glaube ich bei Lehrern nicht so dran, zumal bei solchen, die nicht einmal wissen, was sie gut oder schlecht können.

Auch generell den Erfolg von Schule am Lebensweg dr Schüler fest zu machen klingt auf den ersten Blick zwar logisch, hat aber eine Unmenge von Implikationen und natürlich auch von anderweitigen Einflüssen, wie Elternhaus, Bereitschaft der lokalen Wirtschaft, sonstige Angebote, Kultur, lokale Kultur, ...

Es bleibt zu erkunden, was Schule überhaupt bezwecken soll. Denn das scheint mir auch noch ein Gap zu sein. Deutschland ist beispielsweise in Sachen Archeologie und Geschichtsforschung ganz weit vorn. Nur hilft das? Füttert das die Welt?
Wie sinnvoll ist es also dahin zu unterrichten? Und wie redest Du das einem geschichtsbegeisterten beamteten Lehrer aus?
Ich denke, da helfen nur mehr Praktiker in den Schulen. Nicht, dass die anderen nicht gebraucht würden, aber die Anderen sind halt schon da.
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« Antwort #20 am: 11.06.2018, 14:12:51 »
Das mit der Geschichte ist mir in der Schule nicht so aufgefallen. Hatte mehr so das Gefühl, daß es da viele Jahrhundert gegeben hat, die weniger wichtig sind und ca. 2 Jahrzehnte, die mehrere Schuljahre lang durch genommen wurden.

Aber kann mich irren. Ok war nicht ganz mein Fach, hab da immer nur 2-3 kassiert und das auch nur, weil man mit Zuhören zumindest das hin bekommen kann.

Dennoch würde es einfach so sein, daß eine Schule, die sich richtig platziert und eben das richtige lehrt dann belohnt würde und jemand, der dort länger als nur ein Gastjahr wäre, könnte schon auf die Idee kommen mehr verdienen zu wollen und somit Schüler zu produzieren, die eben später Produktiv was bringen oder zumindest einen Weg finden, wie sie profitieren können. Der Vorteil ist in solch einem Fall, daß man zumindest irgend wann sieht, wenn man etwas richtig gemacht hat und dies auch vergleichen kann mit anderen, selbst wenn die Rahmenbedingungen da noch mit rein spielen.

Ganz einfach wird es nie werden.

Für meinen Teil zum Bsp. hätte man Geschichte an das Heute anbinden müssen, damit man weiß warum man das lernt. Also die Monarchie hat folgende Vor und Nachteile und anhand der Beispiele ..... kann man das belegen. Weshalb wir das heute nur noch in Monaco etc. finden....

Dann wird auch klar warum man einen Rechtsstaat wünscht und daß man aus Geschichtlichen Dingen etwas lernen kann. Aber auch, daß die Geschichte immer von den Gewinnern der Zeit geschrieben wird und folglich immer verfälscht hauptsächlich nur deren Ansicht wieder gibt. Weshalb man sie immer ein wenig hinterfragen muß.


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bronze Palme
« Antwort #21 am: 11.06.2018, 14:29:38 »
Zitat
Das mit der Geschichte ist mir in der Schule nicht so aufgefallen. Hatte mehr so das Gefühl, daß es da viele Jahrhundert gegeben hat, die weniger wichtig sind und ca. 2 Jahrzehnte, die mehrere Schuljahre lang durch genommen wurden.
Bezog sich nicht auf Schule, sondern auf den wissenschaftlichen Betrieb danach. Oder anders: Deutschland-Higtech ist halt eher die Varus-Schlacht

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Micha

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InventarInventarInventar
« Antwort #22 am: 13.06.2018, 03:16:01 »

"Scheine"  mag unser System..
Schule ist völlig Überbewertet..

Das gesammte Bildungssystem  "eiert"  nur durch die Gegend.
Es geht nicht mehr darum, jemandem Beizubringen das 1+1=2 ist
Digital gibts keine 2.

Aber wir haben Umwelt, Bäume, Mitmenschen..  (letztere werden gerne über : Nullen und 1er im Internet oder per Phon kontaktiert)

Also ein Hanyverbot an Schulen (und zwar ein Rigoroses) fände ich Gut!.

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hell

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bronze Palme
« Antwort #23 am: 13.06.2018, 08:48:53 »
mit Handyverbot wird dann aber auch der Einstieg ins Berufsleben schwer...
und .... Wie sollst Du den Umgang mit Tools beherrschen, wenn Du sie nicht nutzen darfst?

Klar, Unterricht sollte gut genug gemacht sein, sodaß der gemeinsche Schüler sein Smartphone vergisst...
Ein Verbot wird nicht für Aufmerksamkeit sorgen, weils nur ein rumdocktorn am Syptom ist.
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InventarInventarInventar
« Antwort #24 am: 13.06.2018, 10:51:30 »

Als Lehrfach ist ein Umgang mit der "Technik" natürlich ein unbedingtes muß!  .. Aber nicht während anderen Unterichtsstunden, und in den Pausen, oder aufm Klo. 

Und je nachdem wie man es nennt: Sozial- Gemeinschaftskunde oder PoWi.. 
Auch hier wäre eine gewisse Aufklärung von Nöten.

Es ergibt keinen Sinn, wenn sich 2 am Tisch Gegenübersitzende nur noch per Indernett unterhalten.  *kopfschüttel*
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