Die Mißachtung regionaler Gepflogenheiten hatte auch für einen amerikanischen Waschmittelhersteller Folgen. Dieser schaltete Mitte der 80er Jahre eine Anzeige, die links einen Berg schmutziger Wäsche, das Produkt in der Mitte und rechts als Ergebnis einen Berg sauberer Wäsche als Motiv hatte. Was aber nicht beachtet wurde: Araber lesen von rechts nach links. Das Produkt floppte...
Mozilla-Chefin Mitchell Baker hatte offenbar bereits am Dienstag die Proteste aus der Linux-Welt verstanden und die Androhung, Linux-Nutzer einer EULA zu unterziehen als Fehler gebranntmarkt.
Insbesondere Red Hat und das Fedora-Team standen an der Spitze der Protestwelle, die über Firefox-Hersteller Mozilla nach der Ankündigung hereinbrach, eine Endnutzerlizenz zu verlangen. Hinzu kam, dass offenbar die Formulierung der EULA Aspekte aufwies, die der Firefox-eigenen MPL zuwider liefen.
Damit ist nun Schluß. Firefox bleibt unter der eigenen Lizenz und ohne EULA. Statt dessen soll der Nutzer die Möglichkeit bekommen, sich aktiv und selbst über die Firefox-Lizenz innerhalb des Browsers zu informieren.
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